
DIE BESTEN TIPPS FÜR EIN GELUNGENES BEET MIT BLUMENZWIEBELN
Im Frühling in einem Meer von farbenfrohen Tulpen schwelgen… wie wir es lieben. Fühl dich im eigenen Garten fast wie im holländischen Keukenhof. Nicht nur 5 oder 8 Stück kommen ins Beet – nein viele hunderte. Dann entsteht ein grandioser Frühlingsgarten – versprochen!
Gern zeigen wir dir hier worauf Du achten solltest.
Welche Blumenzwiebeln soll ich kaufen?
Wer die Wahl hat, hat die Qual … Aber vielleicht hast Du ja selbst schon eine Idee?
Falls nicht, haben wir hier einige Überlegungen für dich, die dir helfen kann, die richtige Entscheidung zu treffen. Bestimmt helfen dir folgende Fragen die richtigen Blumenzwiebeln für den Garten zu finden:
Wie ist mein Standort? Ist es sonnig genug, ist der Boden geeignet oder muss ich noch etwas daran verbessern?
Ist genügend Platz für meine Idee? Die meisten Mischungen reichen für etwas 15-20m² bei optimaler Wirkung (dem Wow Effekt). Natürlich können die Zwiebeln auch dünner gepflanzt werden. Das wirkt dann nicht mehr so kräftig aber auch noch sehr schön.
Viele Kombinationen enthalten tolle Tulpensorten, deren Langlebigkeit (1-2 Jahre) begrenzt ist. Das ist wichtig zu wissen! Oft sind Gartenliebhaber darüber enttäuscht. Dennoch ist es eine Überlegung wert, mal einfach nur so ein Farbenfeuerwerk für sich oder Jemanden anderen zu pflanzen. Sommerblumen hat man ja auch nur für eine Saison. Warum nicht mal im Frühling etwas wagen?
Falls Du es dennoch dauerhafter magst, empfehlen wir die Wildtulpenmischungen. Sie bestehen oftmals aus Wildtulpen und botanischen Tulpen, die sich an zusagenden Stellen verwildern. So werden es immer mehr…
Möchtest Du eine frühe oder eine späte Blüte? Hier gibt es unterschiedlichste Zusammensetzungen. Auch ist es möglich, verschiedene Mischungen übereinander zu pflanzen. Somit ergibt sich ein Frühlingsblütenreigen von März bis Mai. Allerdings sollte man dann die einzelnen Mischungen nicht so dicht, wie angegeben pflanzen. Ich empfehle zwischen Stauden eine Stückzahl generell zwischen 15 und 20St./m².
Die Wahl der Farben und Formen selbst, ist natürlich das Schönste bei diesen Überlegungen. Schließlich sieht man schon förmlich das Blütenmeer vor Augen. Hier liegt die Schönheit im Auge des Betrachters. Die einen mögen nicht die Farbe Gelb, sondern eher die kühlen Töne, die anderen lieben gerade die sonnig warmen Töne, die so richtig nach Frühling aussehen. Lass dich einfach inspirieren von der angebotenen Vielfalt. Sicher ist auch etwas dabei, was dir zusagt. Und überhaupt, Tulpen lassen sich perfekt mit anderen Frühlingsblumen kombinieren.

Wie lagere ich Blumenzwiebeln für den Garten?
Ideal ist es, alle Blumenzwiebeln sofort nach dem Kauf ins Beet zu pflanzen. Sollte dies nicht möglich sein, weil vielleicht gerade die Zeit fehlt, lassen sich die Zwiebeln auch für einen begrenzten Zeitraum lagern. Dann ist es wichtig einen luftigen und kühlen Platz zu finden, denn Blumenzwiebeln und Knollen mögen es nicht stickig und feucht.
Gut ist, sie auf ein Gitter oder Rost auszubreiten. So kann die Luft gut zirkulieren. Hier noch ein Tipp: Besonderheiten und Raritäten können kurz im Kühlschrank aufbewahrt werden. Längere Lagerung ist jedoch keine Option, da durch den ausgelösten Kältereiz der Austrieb vorzeitig begünstigt wird.

Wann sollte ich Blumenzwiebeln pflanzen?
Die Auslieferung frühjahrsblühender Zwiebeln erfolgt etwa im September.
Generell soll der Pflanzzeitraum möglichst spät im Jahr sein, dennoch vor dem ersten Frost. Der Oktober und noch Anfang November sind ein guter Zeitraum, die Zwiebeln in die Erde zu bringen. Dies ist von Vorteil, da diese Zwiebeln keine warmen Temperaturen vor allem Bodentemperaturen mögen.
Auch die Tierwelt ruht am Ende des Jahres. So richten Wühlmäuse keinen Schaden mehr an.
Welcher Standort ist für Blumenzwiebeln richtig?
Wie bereits gesagt; das gelungene Ergebnis ist maßgeblich vom Boden abhängig. Der ideale Boden ist möglichst humusreich, aber in jedem Fall feucht und aufgelockert, wasserdurchlässig und nährstoffreich. Sollte es erforderlich sein, die Bedingungen nachzubessern, können Kompost, Kalk oder Sand die Bodenverhältnisse verbessern. Ist der Boden sehr fest, muss er gelockert werden.
Wenn Du in deinem Garten stark lehmigen Boden hast, verhindert eine Drainage aus Sand in der Pflanzgrube das Faulen der Zwiebeln im Erdreich. Ansonsten gibt es Blumenzwiebel mit unterschiedlichen Lichtansprüchen. Einige Arten wie Tulpen brauchen Sonne, andere Schatten. Sie wachsen mit anderen Pflanzen die im Schatten wachsen.
Wühlmäuse und Blumenzwiebeln – Was tun?
Wühlmäuse und Tulpen passen einfach nicht zusammen… Wir möchten jedoch keine Gifte oder Gase empfehlen, die in die Tunnel ausgebracht werden. Wir empfehlen, wenn keine Katze in der Nähe ist, Duftpflanzen mit besonderen ätherischen Ölen zu pflanzen. So helfen Kaiserkronen, Knoblauch oder Steinklee, die Tiere auf natürliche Weise auf Abstand zu halten. In den sozialen Medien habe ich neulich von Erfahrungen gelesen, Holzasche in die Gänge zu stopfen, da Wühlmäuse den Feuergeruch nicht mögen. Ausprobiert habe ich es noch nicht.
Hat man nur kleine Partien, helfen spezielle Körbe aus Kunststoff oder Drahtgeflecht. Sie können deine frisch gesetzten Blumenzwiebeln gut schützen. Es wäre doch schade, wenn sie gleich als Mäusefutter vernichtet werden. Allerdings nützt auch eine spätere Pflanzzeit. Dann sind die Tiere nicht mehr aktiv.

Blumenzwiebeln für Terrasse, Töpfe und Balkon
Damit eine schöne Bepflanzung mit Zwiebelblühern im Topf auch wirklich gelingt, sind folgende Dinge sehr wichtig;
verhindere, dass der Boden austrocknet
verhindere, dass der Boden zu viel Nässe hat
verhindere, dass das Gefäß durchfriert
verhindere, dass die Temperaturen sehr schwanken
Immerhin ist ein Gefäß immer ein extremer Standort für Pflanzen und sollte gut beobachtet werden.
Wir haben weitere Tipps für dich:
je größer Topf, desto besser ist der Winterschutz
die frühen Zwiebelblüher sind besonders gut geeignet. Sie blühen im März und April. Mit kleinen Hornveilchen oder Tausendschönchen lassen sie sich super kombinieren
für die Pflanztiefe gilt die doppelte Höhe der Zwiebel, für den Abstand eine Zwiebelbreite
eine gute Drainage ist auch in Töpfen wichtig. Hier hilft Blähton, Lava oder Tonscherben über den Wasserabzug gelegt
Verwende gute Blumenerde und füllen den Topf bis höchstens 15cm unter den Topfrand
schütze das Gefäß und mache es winterfest, indem Du die Oberfläche mit Reisig oder Laub abdeckst und das Gefäß mit Noppenfolie, Stroh oder Reisig einwickelst. Hierzu kannst Du den Topf auch in einen Mörtelkübel stellen und diesen Zwischenraum damit ausfüllen
Der Topf sollte ab und zu gegossen werden um eine konstante leichte Feuchtigkeit zu halten. Achtung nicht zu viel Wasser!
Eine gute Idee ist es, alternativ zu der direkten Bepflanzung, die Zwiebeln in kleine Töpfe zu setzten und in den Garten zu pflanzen. Vielleicht hast Du ja ein abgeräumtes Gemüsebeet. Hier können die kleinen Töpfe mit Laub und Reisig abgedeckt werden, um im zeitigen Frühjahr wieder hervor geholt zu werden. So können Sie die kleinen Töpfchen gut durchwurzelt in die großen Töpfe und Pflanzschalen setzten.

Blumenzwiebeln vermehren und verwildern
Gerade noch so wunderschön im Beet anzusehen – voller Vitalität und Kraft, fühlen wir uns bei Tulpen oft getäuscht im Folgejahr. Viele grüne Blätter, immer weniger Blüten. Warum, fragt man sich da? Gibt es eine Sollbruchstelle der Tulpenindustrie? Nein! Denn wer weiß schon, dass es diesen ganz normalen Lebenszyklus bei Tulpen gibt.
Ganze sieben Jahre dauert es, bis die neue Brutzwiebel genug Kraft in seinen Speicherorganen gesammelt hat, um eine neue Blüte hervorzubringen. Das ist völlig normal. Wir sind der Meinung; Tulpen sind so schön und verdienen diesen einen großen Auftritt.
Man kann diese Eigenschaft akzeptieren, so wie man ja auch Frühlingsblüher oder Sommerblumen für ein Jahr pflanzt. Möchte man es dauerhafter angehen und Tulpen ansiedeln, gibt es Hoffnung. Wildarten und botanische Tulpen sind durchaus in der Lage sich gut und stetig zu vermehren. Einmal angesiedelt werden die Bestände immer schöner. Eine Investition, die sich auf Dauer lohnt.
Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Blumenzwiebeln die sich ebenfalls verwildern lassen. Dazu gehören; Narzissen, Krokus, Zierlauch, Anemonen, Präriekerzen, Milchstern, Herbstzeitlose, Hyazinthen, Traubenhyazinthen, oder Blausterne. In unserer Pflanzenreich App kann man Blumenzwiebeln passend zusammenstellen und auch mit anderen Pflanzen, wie Stauden, Gräser, Gehölze oder Rosen kombinieren und weiß dann genau was zusammenpasst und hat garantiert ganzjährig eine Blüte.

TIPPS FÜR BLUMENZWIEBELN ZUM VERWILDERN – IDEEN FÜR DEN GARTEN
Ein Gartentraum! … dieses himmelblaues Meer aus Blausternen. Das Beste ist, über die Jahre wird der Teppich immer dichter und farblich intensiver. Außer den Blausternen gibt noch andere Zwiebelblumen, die sich nach und nach ausbreiten. Lässt man sie ungestört wachsen und sagt der Standort zu, verwildern sie ganz von alleine. So entstehen farbige Flächen in Rasenflächen, unter Gehölzen und im Staudenbeet. Möchtest Du auch solche Blütenpracht?
Dann zeigen wir dir, worauf es ankommt. Mit unseren Tipps, kannst Du von Februar bis Mai bunte Blütenteppiche in deinem Garten bewundern.
Was Du tun kannst, um erfolgreich Blumenzwiebeln im Garten anzusiedeln – die 10 besten Tipps
Verwilderungsfähige Blumenzwiebeln, die Jahr für Jahr erneut erblühen, verlangen nicht viel Pflege. Dennoch gibt es einiges zu beachten. Damit Dir eine Verwilderung von Blumenzwiebeln im eigenen Garten wirklich gelingt, haben wir den Experten Werner Küpper gefragt. Hier sind seine Tipps:
Die Zwiebeln direkt nach dem Eintreffen auspacken. Wenn die Zwiebeln nicht sofort gepflanzt werden können, sollten diese kühl, trocken und dunkel aufbewahrt werden.
Für ausreichende Lüftung sorgen. Gewächse wie Anemone, Fritillaria, Lilie, Erythronium dens canis, Eranthis hyemalis und Leucojum vernum müssen vor dem Austrocknen geschützt werden.
Für eine gute Entwässerung sorgen. Zwiebelgewächse sollten nicht in einen zu feuchten Boden gepflanzt werden, obwohl einige durchaus feuchten Boden vertragen. Eventuell kann die Struktur des Bodens durch Zusatz von grobem Sand oder Torfmull verbessert werden.
Der optimale pH-Wert für Blumenzwiebeln ist etwa 6,5.
Düngung ist nicht unbedingt nötig. In manchen Fällen ist es dennoch empfehlenswert, vor allem bei der Anlage neuer Rabatten und Beete und wenn die Bodenstruktur nicht ganz nach Wunsch ist. In solchem Fall kann eine Basisdüngung von 2kg 12N — 10P—18K je 100qm angebracht sein oder vor dem Bepflanzen verrotteter organischer Dünger untergegraben werden. An vielen Stellen wird alljährlich beim Aufkommen der Frühjahrsblüher Kalk gegeben und sonst nicht weiter gedüngt. Bei Sommerblühern ist eine Basisdüngung notwendig.
Zwiebelgewächse etablieren sich an Plätzen, wo Rasen schon keine Chance mehr hat. Bodenbearbeitung, wie das Umgraben oder eine Bodenlockerung sollte in diesem Bereich z. Bsp. unter Gehölzen vermieden werden, weil hierdurch das Wurzelwachstum von Unkraut stimuliert wird. Auf neu angelegtem Gelände mit dominierenden Wurzelunkraut muss dieses erst vernichtet werden, ehe man die konkurrenzempfindlichen Zwiebelgewächse pflanzt.
Blumenzwiebeln ausreichend tief pflanzen. Sie sollten mindestens in zweifacher Höhe der Zwiebeln gepflanzt werden. Zu tiefes Pflanzen verzögert das Wachstum, die Blüte und Ausreifung im ersten Jahr. Die unterirdischen Teile haben jedoch mehr Raum zur Entwicklung und mehr Schutz durch die dickere Abdeckung. Bei sehr schwerem Lehmboden ist der Auftrag einer Oberschicht mit leichter Struktur empfehlenswert; der Boden sollte auf jeden Fall abgedeckt werden. Vor dem ersten Frost und nicht zu spät im Jahr pflanzen. Die ersten Nachtfröste sind ungefährlich, sofern der Boden noch auftauen kann, ehe der Winter richtig beginnt. Zwiebeln wurzeln am besten bei einer mehrwöchigen Bodentemperatur zwischen 5° und 10°C. Sobald die Zwiebeln gut bewurzelt sind, wird Frost recht gut vertragen und zusätzliches Abdecken ist nicht nötig. Besonders frostempfindlich sind Camassia, einige Allium Sorten und die frühesten Cyclamineus-Narzissen. Sommerblühende Gewächse werden im April /Mai gepflanzt.
Werden die Zwiebeln in Rasen gepflanzt, darf erst dann gemäht werden, wenn das Laub hinreichend abgestorben ist. Das ist normalerweise 6 Wochen nach der Blüte. Ein Tipp: Soll das Gras dennoch kurz gehalten werden, pflanzt man die etwas später blühenden Zwiebeln am Rand entlang oder möglichst gruppenweise, so dass man um die Zwiebelgewächse herum mähen kann.
Chemische Mittel sparsam und gezielt einsetzen. Besonders in der Wachstumsperiode vertragen Blumenzwiebeln wenig Pflanzenschutzmittel.
Bei gruppenbildenden Zwiebelgewächsen kann man diese nach einigen Jahren teilen. Unter anderem bei Schneeglöckchen, Narzisse, Anemone, Krokus wird das Wachstum hierdurch stimuliert. Wurzelstöcke bildende Gewächse können nach einigen Jahren durch Bodenbearbeitung zu erneutem Wachstum stimuliert werden.
Tulpen zum Verwildern
Wo kommen Tulpen her
Der Ursprung der Tulpen findet sich in Zentralasien, wo diese in den Bergen unter extremen Bedingungen wie Trockenheit, Hitze, Frost und kargem Boden wachsen. Von hier verbreiten sich die Tulpen nach China, Sibirien, Mongolei, Himalaja, Kaschmir, Iran und den Kaukasus, wie auch in die Gebiete um das schwarze Meer, Russland, Türkei und dem Balkan. Nach ihrer Entdeckung kamen viele Tulpen vorwiegend aus dem Bereich des schwarzen Meeres, der Krimm, dem Kaukasus und Mazedonien nach Europa. Wildtulpen wachsen in ca.65 Ländern. Bereits in 1593 wurden die ersten Wildtulpen über Wien nach Holland verbracht und im Garten der Universität Leiden aufgepflanzt. Dies war eigentlich der Start der holländischen Blumenzwiebelindustrie.
Wild-Tulpen bezaubern durch ihre natürliche Anmut. In ihrer Heimat in Nordafrika, der Türkei und in Mittel- und Zentralasien findet man sie in Steppen oder an sonnigen Gebirgshängen.
Tulpen verwildern lassen
Wildtulpen wollen ungestört an ihrem Platz wachsen. Da sie aus der Steppe oder aus generell trockenen Standorten kommen, lieben sie entsprechend sonnige Standorte. Bei Nässe leiden sie. Ideale Bedingung und Verwendung finden sie daher im trockenen Beet, dem Steingarten oder der Steppenpflanzung. Sommerliche Trockenheit ist ideal, denn dann können sie gut ausreifen. Der Boden sollte durchlässig und nicht zu stickstoffreich sein. Große Düngezugaben sind eher nicht notwendig. Wild-Tulpen oder botanische Tulpen vermehren sich über Brutzwiebeln und Samen. Sie werden von Jahr zu Jahr immer üppiger! Werden sie irgendwann zu dicht, müssen sie geteilt werden.
Tulipa – Tulpen /Wildtulpen
Blütezeit März bis Mai
Tulipa batalali Bright Gem /Sonne + Schatten / Farbe schwefelgelb
Tulipa clusiana Cynthia /Sonne / Farbe gelb purpur/rot
Tulipa eichleri/Sonne / Farbe schwarzrot/gelb
Tulipa kolpakowskiana /Sonne/ Farbe dunkelgelb rot
Tulipa linifolia/Sonne / Farbe scharlachrot
Tulipa praestans Füsilier /Sonne / Farbe orange/mehrblütig
Tulipa tarda /Sonne / Farbe weiß gelb
Tulipa turkestanica /Sonne/ Farbe weiß/mehrblütig
Tulipa whittalii /Sonne / Farbe bronze orange

Narzissen zum Verwildern
Wo kommen Narzissen her
In strahlendstem Gelb, mit anmutiger Beschwingtheit und Grazie verkünden Narzissen alljährlich den Frühling. Im Volksmund, als Symbol immer wiederkehrenden Lebens, auch „Osterglocke“ genannt, gibt es außer diesem mitteleuropäischen Frühlingssymbol noch viele andere Arten, wovon die meisten in Südeuropa und dem westlichen Mittelmeerraum zu Hause sind. Narzissen sind vielfältig verwendbar: in der Treiberei für Schnittblumen- und Topfkultur, oder für Freilandpflanzung, insbesondere auch für großflächige Pflanzungen im öffentlichen Grün. Die größten Anbauflächen liegen heute in England und Schottland, den klassischen Heimatländern der Narzissen. Aufgrund der günstigen Preise, gesunder Qualität und ihrer Reichblütigkeit haben sich englische Narzissen auch bei uns immer mehr durchgesetzt.
Narzissen verwildern lassen
Narzissen dürfen nicht zu flach gepflanzt werden (mindestens 15cm tief) damit die Wurzeln die benötigte Feuchtigkeit während der Wachstumsperiode erhalten, sie mögen auch keine nährstoffarmen Böden, daher vor dem Pflanzen möglichst Kompost oder Lauberde in den Boden einarbeiten. Zum Verwildern sollte man in unregelmäßigen Tuffs und weiterem Abstand pflanzen, damit sie genügend Platz zur Entwicklung haben. Damit Narzissen Jahr für Jahr wiederkommen muss darauf geachtet werden, dass das Laub nach der Blüte an der Knolle einziehen muss und erst danach, also in der Regel nicht vor Mitte Juni gemäht werden darf, sonst erscheinen im Folgejahr nur Blätter ohne Blüten. Da Narzissen zur Entwicklung eine sehr lange Wachstumsperiode benötigen, sollte möglichst bereits im September gepflanzt werden.
Narzissen – Trompeten-Narzissen
Blütezeit März bis April
Narcissus Dutch Master / Sonne + Schatten / Farbe goldgelb
Narcissus Exception / Sonne + Schatten / Farbe reingelb
Narcissus Golden Harvest / Sonne + Schatten / Farbe gelb
Narcissus Standard Value/ Sonne + Schatten/ Farbe goldgelb

Narzissen – Bicolor-Trompeten-Narzissen
Blütezeit März bis April
Narcissus Goblet / Schatten / Farbe weiß gelb
Narissen – Weiße Trompeten-Narzissen
Blütezeit März bis April
Narcissus Mount Hood / Sonne / Farbe weiß
Narzissen – Gefüllte Narzissen
Blütezeit März bis April
Narcissus Bridal Crown / Sonne / Farbe weiß/gelb gefüllt, duftend
Narcisusus Cheerfulness / Sonne /Farbe weiß, mehrblütig
Narcissus Flower Drift / Sonne + Schatten /Farbe weiß/orange gefüllt
Narcissus Golden Ducat / Sonne + Schatten / Farbe gelb, gefüllt
Narcissus Ice King / Sonne + Schatten /Farbe weiß/gelb, gefüllt
Narcissus Tahiti / Sonne + Schatten /Farbe rot, gefüllt
Narcissus White Lion / Sonne + Schatten / Farbe weiß gelb, gefüllt

Narzissen – Split Corona Narzissen
Blütezeit März bis April
Narcissus Cassata / Sonne + Schatten / Farbe weiß
Narcissus Orangery / Sonne + Schatten / Farbe rahmgelb/orange
Narzissen – Großkronige Narzissen
Blütezeit März bis April
Narcissus Accent / Sonne + Schatten / Farbe weiß/ lachsrosa
Narcissus Carlton / Sonne + Schatten / Farbe gelb
Narcissus Fortissimo / Sonne + Schatten / Farbe gelb/orange
Narcissus Gigantic Star / Sonne + Schatten / Farbe gelb, großblumig
Narcissus Ice Follies / Schatten / Farbe weiß/weiß/gelb
Narcissus Pink Pride / Schatten / Farbe weiß/ rosa
Narcissus Red Devon / Sonne + Schatten / Fabre gelb / rot
Narcissus Salome / Sonne + Schatten /Farbe weiß/ lachs
Narcissus Slim Whitman / Sonne + Schatten / Farbe weiß/weiß/orange

Narzissen – Kleinkronige Narzissen
Blütezeit März bis April
Narcissus Barret Browning / Sonne + Schatten Farbe weiß/orange
Narcissus Edna Earl / Sonne + Schatten / Farbe weiß/orange/ rot
Narzissen – Tazetten Narzissen
Blütezeit März bis April
Narcissus Geranium / Sonne / Farbe weiß/orange, mehrblütig, duftend
Narcissus Minnow /Sonne /Farbe weiß/gelb, mehrblütig, duftend
Narzissen – Poëticus Narzissen
Blütezeit April bis Mai
Narcissus Actaea / Sonne + Schatten / Farbe weiß/orange, gelb, duftend
Narcissus poet. var. recurvus /Sonne /Farbe weiß/orange, gelb, duftend
Diverse und Spezies-Narzissen
Blütezeit März bis April/Mai
Narcissus lobularis / Sonne / Farbe schwefelgelb
Narcissus obvallaris / Sonne / Farbe reingelb
Narcissus Rip van Winkle / Schatten / Farbe hellgelb, gefüllt

Kleinkronige Narzissen – Cyclamineus-Narzissen
Blütezeit März
Narcissus February Gold / Sonne + Schatten / Farbe gelb
Narcissus February Silver / Sonne + Schatten /Farbe weiß/ cremegelb
Narcissus Jack Snipe / Sonne / Farbe weiß/gelb
Narcissus Jetfire / Sonne + Schatten / Farbe gelb/orange
Narcissus Peeping Tom / Sonne + Schatten / Farbe gelb
Kleinkronige Narzissen – Jonquillen-Narzissen
Blütezeit April bis Mai
Narcissus Pipit / Sonne / Farbe gelb/weiß, duftend
Narcissus Sailboat / Sonne + Schatten / Farbe weiß/ cremegelb, duftend
Narcissus Sun Disc / Sonne + Schatten / Farbe gelb, duftend
Narcissus Sweetness / Sonne + Schatten / Farbe dunkelgelb, duftend
Narcissus Quail / Sonne / Farbe rein goldgelb, duftend

Kleinkronige Narzissen -Triandrus-Narzissen
Blütezeit April bis Mai
Narcissus Hawera / Sonne / Farbe zitronengelb, mehrblütig, duftend
Narcissus Stint / Sonne / Farbe zitronengelb, duftend
Narcissus Thalia / Sonne / Farbe schneeweiß, duftend
Narcissus Petrel /Sonne / Farbe rahmweiß

Krokusse zum Verwildern
Wo kommen Krokusse her
Ursprünglich stammt der Krokus aus dem mittleren Osten. Einige Arten kommen allerdings auch aus Europa, insbesondere in Südeuropa vor. Inzwischen haben sie sich durch den Menschen weltweit in den gemäßigten Klimazonen ausgebreitet. Krokusse gehören neben den Schneeglöckchen mit zu den bekanntesten Frühlingsblühern. Es gibt frühjahrsblühende Arten wie den großblumigen Gartenkrokus oder botanischen Crocus, die in ihrer Blüte kleiner und zudem früh blühender sind. Und dann gibt es auch die weniger bekannten, sogenannten Herbstkrokusse, botanische Krokusse, deren Blüte in die Monate September bis November fällt, während die frühjahrs blühenden im Februar bis März blühen. Inzwischen gibt es mehr als 80 Arten, in einem breiten Farbspektrum.
Krokusse verwildern lassen
Krokusse eignen sich besonders für Steingärten, Töpfe, Blumenbeete, Rabatten und naturnahe Gärten sowie zum Verwildern, wobei die botanischen Krokusse wie tommasinianus aufgrund ihrer Frühzeitigkeit besonders geeignet sind. Krokusse dürfen erst gemäht werden, wenn das Laub vollständig an der Knolle eingezogen ist, sonst kommen im nächsten Jahr nur Laub und keine Blüten. Sie lieben frische und humusreiche Böden an sonnigen oder leicht schattigen Standorten. Bei Wühlmausproblemen ist es besser, sie in Drahtkörbe zu pflanzen.
Krokus – Großblumige Gartenkrokus
Blütezeit März
Crocus vernus Flower Record / Sonne / Farbe dunkelblau
Crocus vernus Große Gelbe / Sonne / Farbe gelb
Crrocus vernus Jeanne d‘Arc / Sonne / Farbe weiß
Crocus vernus Pickwick / Sonne / Farbe weiß/ lila

Krokus – Botanischer Krokus frühjahrsblühend
Blütezeit Februar bis März
Crocus chrysanthus Ard Schenk / Sonne / Farbe weiß
Crocus chrysanthus Cream Beauty / Sonne / Farbe cremegelb
Crocus chrysanthus Dorothy / Sonne / Farbe schwefelgelb
Crocus fuscotinctus / Sonne / Farbe gelb/braun
Crocus etrusc. Zwanenburg /Sonne / Farbe violettblau
Crocus flavus / Sonne / Farbe gelb
Crocus tommasinianus / Schatten / Farbe lavendellila
Crocus vernus Vanguard / Sonne + Schatten / Farbe silberblau
Botanischer Krokus herbstblühend
Blütezeit September bis Oktober
Crocus kotschyanus / Sonne / violettblau
Crocus speciosus / Sonne / blau

Zierlauch zum Verwildern
Wo kommen Allium her
Die Gattung Allium umfasst ca.800 Arten, die ursprünglich in Zentralasien, Chile, Brasilien und dem tropischen Afrika beheimatet sind, und dort kommen noch heute große Populationen am natürlichen Standort vor. Allium gehören zur Familie der Lauch- und Zwiebelgewächse, deren bekannteste Vertreter die Speisezwiebeln (Allium cepa), Schnittlauch (Allium schoenoprasum), Knoblauch (Allium sativum) und Bärlauch (Allium ursinum) sind und die heute aus der heimischen Küche nicht mehr wegzudenken sind. Hier kannst du noch mehr über Gestaltungsideen mit Allium nachlesen.
Allium verwildern lassen
Alliumarten lieben durchlässigen, kalkhaltigen Boden ohne Staunässe und bevorzugen sonnige Standorte. Im Wildgarten wie im Blumenbeet setzten sie attraktive Akzente, wenn sie in Gruppen von 5 oder mehr Zwiebeln gepflanzt werden. Die Zwiebeln können jahrelang ungestört im Boden bleiben. Sie sollten nur ausgegraben und geteilt werden, wenn sie zu stark verwachsen sind. Als Düngung haben sich bei Allium kalium- und phosphatreiche Tomaten- oder Rosendünger bewährt. Sie fördern ein gesundes Wachstum und die Blütenbildung. Dünger mit hohem Stickstoffgehalt fördern dagegen die Blattbildung, was bei Gräsern gut, aber bei Allium nicht erwünscht ist.
Allium – Zierlauch
Blütezeit Mai bis Juli
Allium aflatunense / Sonne / Farbe lilapurpur
Allium a. Purple Sensation / Sonne / Farbe purpurviolett
Allium cernuum / Sonne / Farbe rosa
Alium moly / Sonne / Farbe gelb
Allium nigrum / Sonne / Farbe weiß
Allium rosenbachianum / Sonne / Farbe violettpurpur
Allium sphaerocephalon / Sonne / Farbe purpurrot
Allium ursinum / Schatten / Farbe weiß, duftend

Verwilderungsfähige Blumenzwiebeln
Anemone – Frühlingsanemonen Spezies
Blütezeit März bis April
Anemonen sind mehrjährige, krautartige Pflanzen aus der Familie der Ranunkel-Gewächse. Sie kommen vornehmlich in gemäßigten nördlichen Gebieten vor. Die Blumen haben oft lange, haarige Stiele, die durch den Wind ihre Bestäubung ermöglichen. Viele Anemonensorten sind beliebte und bekannte Gartenpflanzen, vor allem Anemone coronaria, die türkische, großblumige, auch Knollenanemone genannt. Sie bildet eine knollenartige Wurzel mit Petersilien-ähnlich geteilten Blättern und einer großen Blüte, die an Mohn erinnert. Anemonen wachsen am besten in Lehmboden, wenn möglich funktionsreichen Dünger/Mist unter den Knollen einarbeiten. Knollen vor dem Auslegen in lauwarmem Wasser ca.12 Stunden aufquellen lassen, erleichtert die Wurzelbildung und den Austrieb. Anemone blanda lieben lichten Schatten unter laubabwerfenden Bäumen, zwischen Stauden oder Büschen und sollten vorzugsweise in Gruppen gepflanzt werden. Sie sind Tiefwurzler, daher 5-8cm tief pflanzen und den Boden bis 20cm gut vorbereiten. Auch hier gilt, das Einweichen der Knollen über Nacht fördert die Keimung.
Anemone blanda in Sorten / Sonne / Farbe blau/weiß/ rosa
Anemone nemorosa / Schatten / Farbe weiß
Anemone sylvestris / Schatten / Farbe weiß

Camassia – Prärielilie
Blütezeit Mai bis Juni
Ein Zwiebelgewächs mit langen Rispen und sternförmigen Blüten auf langen, kräftigen Stielen. Geeignet zum Schnitt und zur Verwilderung. Camassia sind pflegeleicht, relativ winterhart. Abdecken gegen Frost im ersten Jahr ist aber ratsam. In einer nicht zu trockenen Erde, z.B. an einer Böschung in Bachnähe, wo sie ungestört verwildern können, fühlen sie sich am wohlsten. Sonne oder leichter Schatten. Eine Teilung im frühen Herbst ist erst dann ratsam, wenn sie sehr gedrängt stehen.
Camassia cusickii / Sonne / Farbe hellviolettblau
Camassia leichtlinii Caerulea / Sonne / Farbe dunkelblau
Camassia quamash / Sonne / Farbe ultramarineblau
Chionodoxa – Frühlingsstern
Blütezeit Februar bis April
Ein anspruchsloses Zwiebelgewächs aus Kleinasien. Chionodoxa bevorzugen leichten Schatten und humose, nicht zu trockene Walderde mit einer guten Drainage. Sie verwildern leicht, wenn man sie ungestört wachsen lässt. Eine Mulchschicht aus Lauberde alle zwei Jahre sorgt für schönere Blüten im Frühjahr.
Chionodoxa luciliae / Sonne + Schatten / Farbe blau
Chionodoxa forbesii / Sonne + Schatten / Farbe violettblau
Chionodoxa sardensis / Sonne / Farbe enzianblau

Colchicum – Herbstzeitlose
Blütezeit September bis November
In allen Pflanzenteilen giftige Staude, mit meist großen, zwiebelförmigen Knollen für Trockenkultur und Gartenpflanzung. Liebt sonnige bis leicht schattige Lage, und nahrhaften, frischen bis feuchten Boden. Am besten ist ein ungestörter Standort über Jahre hinweg. Das in der Pflanze enthaltene Alkaloid Colchicin ist ein Kapillargift mit zentrallähmender Wirkung und wird auch in der Medizin genutzt. Pflanztiefe ca.20cm. Früh im August / Anfang September pflanzen.
Colchicum autumnale / Sonne + Schatten / Farbe lilarosa
Colchicum bornmülleri / Sonne + Schatten / Farbe malvenfarbig
Colchicum giganteum / Sonne + Schatten / Farbe zart fliederfarbig
Corydalis – Gefingerter Lerchensporn
Blütezeit April
Der Lerchensporn hat eine große Familie. Insgesamt 400 Arten zählen zur Gattung. Die hier erhältlichen Arten und Sorten kommen aus Europa, China oder Zentralasien. Die Pflanze liebt feuchte, nährstoffreiche Böden und ist kalkverträglich. Sie wachsen im Halbschatten, wo sich einige Arten gut versamen. Hübsch ist der Lerchensporn Corydalis solida, die in einem mauve Ton blüht. Die Züchtung C. solida G.P Baker ist intensiv rot gefärbt. Mit seiner frühen Blüte und dem frischen farnähnlichen Laub passt er hervorragend zu Christrosen. Später verschwindet die Pflanze in den Sommerschlaf und treibt willig im nächsten Jahr wieder aus.
Corydalis solida / Sonne / Farbe malve/purpur
Cyclamen – Alpenveilchen
Blütezeit September bis November
Cyclamen hederifolium / Schatten / Farbe rosa
Eranthis – Winterling
Blütezeit Januar bis Februar
Winterlinge wünschen einen halbschattigen Standort in windgeschützter Lage. Auch ein sonniger Platz, an dem es aber nicht zu heiß werden darf, sagt ihnen noch zu. Sie begnügen sich mit jedem Gartenboden, der etwas tiefgründig ist. Außer Eranthis cilicica, die kalkhaltigen Boden vorziehen, gedeihen sie auch in sandig-humosem Erdreich, wenn es frisch bleibt und nicht zu sehr austrocknen kann. Vor dem Einpflanzen im Spätsommer legt man die anemonenartigen Wurzelknollen über Nacht ins Wasser, pflanzt sie anschließend 5-7 cm tief mit einem Abstand von 8-10 cm ein und deckt sie mit Kompost oder Düngetorf gemischter Erde ab. Im Frühjahr nicht austrocknen lassen.
Umpflanzen oder Teilen größerer Horste kann man unmittelbar nach der Blüte. Um die Wurzeln nicht zu beschädigen, sollte man die anhaftende Erde nicht abschütteln.
Eranthis cilicica / Sonne / Farbe dunkelgelb
Eranthis hyemalis / Sonne / Farbe gelb
Erythronium – Hundzahn
Blütezeit April bis Mai
Dieser aus Nordamerika stammende hübsche Frühjahrsblüher blüht je nach Art von März bis Juni. Den länglichen Zwiebelknollen, ähnlich einem „Hundezahn“, entsprießen 2-3 interessant marmorierte Blätter mit zartduftenden, nickenden Blüten. Zur Pflanzung ist jeder schattige, leicht feuchte und kühle Standort mit nährstoffreicher und lehmiger Erde geeignet. Die Pflanzen sollten möglichst ungestört bleiben.
Erythronium Pagoda / Sonne + Schatten / Farbe gelb

Fritillaria-Spezies – Schachbrettblume oder Kiebitzei
Blütezeit April bis Mai
Diese Pflanzenart aus der Familie der Liliengewächse, blüht zart in weiß bis purpur Tönen. Die Schachbrettblume liebt feuchten Standort und gedeiht am Besten in kurzem Gras im Halbschatten unter großen Bäumen. Dort verwildert sie, wenn sie sich wohl fühlt. Sie wird ca. 10cm tief gepflanzt und das am Besten im Spätsommer. Der Boden sollte keine Staunässe haben, wenngleich Schachbrettblumen feuchte Standorte mögen. Man sollte erst mähen wenn die Blätter verwelkt sind. Die Schachbrettblume ist eine gefährdete Art. Deshalb ist es nur als positiv zu bewerten, wenn man sie im heimischen Garten ansiedelt.
Fritillaria meleagris / Sonne + Schatten / purpur-weiß
Galanthus – Schneeglöckchen
Blütezeit Februar bis März
Sie zählen zu den ersten Frühlingsblühern im spät-winterlichen Garten, lieben feuchte, aber durchlässige Erde und werden bevorzugt in Tuffs gepflanzt. Die Erde bis 20cm gut vorbereiten, da sie tief wurzeln und keine flache Pflanzung vertragen, 10cm tief pflanzen. Galanthus nicht mit Kompost oder Düngetorf abdecken, denn zu nährstoffreiches Substrat geht auf Kosten der Blüte, es kommen nur starke und grüne Blätter. Auch später nicht düngen.
Galanthus nivalis ssp. nivalis /Sonne / Farbe weiß
Galanthus nivalis viridi-apice / Sonne / farbe weiß/grün
Galanthus woronowii / Sonne / Farbe weiß

Hyacinthoides – Hyazinthenähnlicher Blaustern oder auch Bluebells genannt
Blütezeit Mai bis Juni
Aus rosettenartigen Blatthorsten erhebt sich ein bis zu 40cm hoher Blütenschaft, mit bis zu 15 glockig-hängenden Blüten in pyramidaler Anordnung. Als sogenannte Waldpflanzen fühlen sie sich am wohlsten unter Laubbäumen mit Halbschatten in durchlässiger, aber nicht zu trockener, humoser Walderde. Sie gedeihen aber auch in voller Sonne.
Hyacinthoides hisp. Blue Queen / Schatten /Farbe hellblau
Hyacinthoides hisp. Excelsior/ Schatten /Farbe dunkelblau
Hyacinthoides hisp. Rose Queen / Schatten /Farbe rosa
Hyacinthoides hisp. White City/ Schatten /Farbe weiß
Hyacinthoides hisp. Mischung/ Schatten /Farbe gemischt
Hyacinthoides non-scripta / Schatten /Farbe violettblau

Ipheion – (Triteleia uniflora) – Frühlingslichtstern
Blütezeit Mai
Dieser kleine Frühlingslichtstern stammt aus dem fernen Südamerika. Er ist dennoch bei uns völlig winterhart. Er wächst eher in sonnigen, trockenen Lagen und ist deshalb ein toller Frühblüher für den Steingarten. Dort in einem durchlässigen Boden verwildert er sich wunderbar. Ein guter Partner ist die frühblühende Schwertlilie Iris reticulata. Die Blätter erscheinen schon im Winter, weshalb in rauhen Lagen Winterschutz empfehlenswert ist.
Ipheion unifl. Wisley Blue /Sonne /Farbe violettblau
Iris-Spezies – Lilien – Blütezeit März bis April
Iris können gut mit anderen Frühjahrsblühern zusammengepflanzt werden, aber immer in kleineren Gruppen, damit sie richtig zur Geltung kommen. Sie lieben durchlässigen, humosen und neutralen bis alkalischen Boden sowie einen sonnigen Standort. Staunässe unbedingt vermeiden.
Iris bucharica/ Sonne + Schatten /Farbe gelb/weiß
Leucojum – Knotenblume und Märzenbecher
Blütezeit Februar bis Mai
Märzenbecher Leucojum lieben einen frischen, feuchten und nährstoffreichen, humosen Boden in schattiger bis sonniger Lage. Sie kommen auch gut mit schweren Böden zurecht, die aber dann besser humusreich sein sollten. Bei Pflanzungen im Rasen beachten, dass das Laub an der Pflanze abstirbt und erst dann mähen, wie bei allen anderen Zwiebelpflanzen auch. Der echte Märzenbecher L.vernum wächst nicht an trockenen Stellen. Er hat weiße Glocken mit grünen Spitzen und liebt besonders einen lehmigen, feuchtgrundigen Boden. Die Zwiebel sollte 15-20cm tief, direkt nach Eingang gepflanzt werden, denn sie verträgt keine Lagerung. L. vernum benötigen nach dem Pflanzen etwas Zeit, bis sie am neuen Standort ansässig werden. Oft blühen sie erst im darauf folgenden Jahr.
Leucojum Gravetye Giant / Sonne + Schatten /Farbe weiß, mehrblütig
Leucojum vernum /Echter Märzenbecher/Schatten /Farbe weiß
Muscari – Traubenhyazinthe
Blütezeit April – Mai
Traubenhyazinthen sind wunderschöne, anspruchslose Massenblüher, geeignet für Steingarten, Rabatte, Beete, Tröge und Töpfe und bestens zur Verwilderung in naturnahen Pflanzungen. Ihre Blüten/Träubel sind eine beliebte Nektarquelle für Insekten. Sie lieben einen warmen halbschattigen bis sonnigen Standort und einen nicht zu schweren, durchlässigen Boden. Im zeitigen Frühjahr mulchen mit Kompost oder einen Volldünger geben.
Muscari armeniacum / Sonne /Farbe kobaltblau
Muscari Christmas Pearl / Sonne /Farbe violettblau
Muscari aucheri / Sonne /Farbe hellblau
Muscari latifolium /Sonne /Farbe hell-dunkelblau
Ornithogalum – Milchstern
Blütezeit April bis Mai
Ornithogalum lieben eine gut durchlässige, organisch angereicherte Erde, damit im Sommer die Feuchtigkeit gebunden werden kann. Staunässe wird nicht vertragen. Sie wachsen überall, ob im Steingarten, unter Sträuchern, in Staudenanlagen oder im kurzen Gras, das aber bis zum Sommer dann nicht gemäht werden darf.
Ornithogalum umbellatum / Sonne /Farbe weiß
Oxalis – Sauerklee
Blütezeit Mai bis Juni
Der Sauerklee blüht lilarosa. Jede Blüte hat fünf purpurfarbene Flecken mit weißer Mitte, was sehr hübsch wirkt. Er ist, obwohl er exotisch aussieht, völlig winterhart.
Oxalis adenophylla/ Schatten /Farbe rosa

Puschkinia scilloides – Puschkinie
Blütezeit Februar bis März
Die Puschkinie ist ein asiatischer Frühlingsblüher und völlig winterhart. Das kleine Zwiebelgewächs ist mit Scilla und Chionodoxa sehr nah verwandt und lässt sich auch prima mit diesen Zwiebelblumen kombinieren.
Puschkinia var. libanotica /Sonne /Farbe blaß-blau
Scilla – Blaustern
Blütezeit März bis April
Blausternchen gehören in jedem Frühlingsgarten. Ihre Farbe wirkt besonders gut in Teppichpflanzungen. Einige Arten sind auch sehr gut im Steingarten zu verwenden, dann aber in Gruppen pflanzen. Ideale Begleiter sind Narzissen. Sie sind sehr anpassungsfähig, wachsen in Sonne und Schatten und lieben einen gut durchlässigen, nährstoffreichen Boden.
Scilla bifolia / Schatten /Farbe dunkelblau
Scilla mischtschenkoana / Sonne + Schatten /Farbe zartblau
Silla siberica / Sonne + Schatten /Farbe hellviolett

Gemeinsam mit Herrn Küpper von Küpper Blumenzwiebel und Saaten GmbH habe ich diese Informationen für dich zusammengetragen.
Wenn Du möchtest, kannst Du dich jetzt ans Werk machen, denn der nächste Frühling steht quasi schon vor der Tür. Weitere Informationen findest Du hier in folgenden Büchern:
Januar 2005 – von Royal Horticultural Society (Herausgeber)
von Elisabeth Schmid (Autor)
Gebundenes Buch – 1. September 2014 von Ulrike Romeis (Autor, Fotograf), Josef Bieker (Autor, Fotograf), Hermann Gröne (Autor)
Ich wünsche gute Pläne, bis zum nächsten Mal.
… und bleib natürlich
Deine Petra
Comments